6 hilfreiche Tipps für Wechselschicht und Nachtdienst

Gepostet am März 25, 2015 von Ina Schumann

Wechselschicht oder Nachtarbeit können unseren Körper leicht aus dem Rhythmus bringen. Pflegekräfte, die im Klinikbetrieb oft Nachtschicht arbeiten, klagen häufig über Schlafstörungen, Magenbeschwerden und innere Unruhe. Es fällt ihnen schwerer, eine gute physische und mentale Gesundheit aufrecht zu halten – Nicht zu vergessen, wie sehr es den Alltag und das Familienleben beeinträchtigt. Die folgenden sechs Ratschläge helfen, ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Alltagsleben zu finden:

1. Vor Beginn der Schicht gut schlafen und gut essen. Schließlich gehen auch die „tagsüber“ arbeitenden Kollegen zur Arbeit, nachdem sie geschlafen und gefrühstückt haben. Auch während der Nachtschicht solltest du zwei leichte, möglichst warme Mahlzeiten einnehmen, die letzte gegen 4 Uhr.

2. Entspann dich auch nach einer Nachtschicht vor dem Schlafengehen, zum Beispiel durch Fernsehen oder Lesen. Wenn du tagsüber arbeitest, bleibt oft Zeit, dich vor dem Schlafengehen zu entspannen und auszuruhen. Auch wenn sich dein Zeitplan ändert, solltest du diese Routine beibehalten.

3. Wenn du Wechselschicht arbeitest, sollte sie vorwärts rotieren, also in der Reihenfolge: Frühschicht, Spätschicht, Nachtschicht. Das hilft deinem Körper, sich anzupassen und ist weniger stressig für den Kreislauf. Experten empfehlen nicht mehr als drei Nachtschichten hintereinander. Ein schnell rotierendes Schichtsystem mit wenigen Tagen in der gleichen Schicht ist chronobiologisch besser zu bewältigen als ein langsam rotierendes, wie etwa im Wochenrhythmus.

4. Bleib in engem Kontakt mit der Familie, für sie bist du wichtiger als dein Gehalt am Ende des Monats. Familie kommt zuerst – vor der Arbeit, den Kollegen und Karriere. Nachtarbeit hat auch seine Vorzüge: Du kannst die Kids in der Schule lassen und mit deinem Partner mittags essen gehen.

5. Vermeide zu viel Koffein. Es ist eine Gewohnheit, die abhängig macht und dem Herz-Kreislauf schädigt. Kaffee in der zweiten Nachthälfte stört außerdem den morgendlichen Erholungsschlaf. Wenn Du einen „Aufmunterer“ brauchst, mach einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft – perfekt zum Abschalten und Energie tanken.

6. Nutze den Morgen für private Besorgungen, um zum Beispiel auf die Bank oder Ämter zu gehen – Dinge, die früh morgens auf Hochtouren laufen und die du sonst nicht tagsüber machen könntest.

    Egal, ob wir tagsüber oder nachts arbeiten, alles hat seine Vor- und Nachteile. Deshalb sollten wir das Beste draus machen und das Positive an jeder Situation schätzen.

    Welche Ratschläge würdest du noch deinen Kollegen zur Nachtschicht geben?

    Burnout-Prävention, gesund arbeiten, Gesundheitstipps


    Nächster

    Vorheriger